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23. mai 2012, 15:05

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Zu wenig Veredelungskartoffeln in Deutschland

30.09.2008 - (lid) - In Deutschland gibt es kaum mehr Neueinsteiger in die Produktion von Verarbeitungskartoffeln. Grund für diesen Strukturwandel seien das hohe Mass an spezifischem Know-how sowie erhebliche Investitionen in Spezialtechnik zur Pflanzung, Beregnung, Ernte, Lagerung und Aufbereitung, die für einen professionellen und qualitätsorientierten Kartoffelanbau erforderlich sind.

Dies stellte die in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Produzentengemeinschaften organisierte Arbeitsgruppe für Veredelungskartoffeln in ihrer Herbstsitzung in Berlin fest, wie die Onlineagentur agrarheute.com den Deutschen Bauernverband (DBV) am 30. September 2008 zitiert. Die deutsche Verarbeitungsindustrie sei jedoch auf eine langfristig gesicherte Versorgung mit Kartoffeln in den geforderten hohen Qualitäten bei möglichst geringen Transportkosten angewiesen. Nach Auffassung der Produzentengemeinschaften kann eine dauerhaft verlässliche heimische Produktion nur im Rahmen einer langfristig angelegten Partnerschaft mit entsprechenden Anbauverträgen realisiert werden.

Um den Kartoffelanbau gezielt zu stärken und in die erforderliche Technik und Infrastruktur investieren zu können, seien daher Vertragskonditionen unabdingbar, die den Veredelungskartoffelanbau auch im Vergleich zur Produktion von Speisekartoffeln, von Getreide oder nachwachsenden Rohstoffen attraktiv erscheinen lassen.

 

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