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Die Kommission droht Deutschland deswegen mit einem Vertragsverletzungsverfahren, wie aiz.info schreibt. Das deutsche Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) wies die Vorwürfe zurück. Nach Hochrechnungen der EU-Kommission wird Deutschland im laufenden Jahr 610'000 Tonnen Ammoniak freisetzen, was deutlich über dem erlaubten Grenzwert von 550'000 Tonnen läge. Das BMELV hält diese Zahlen für veraltet und geht davon aus, dass Deutschland den Grenzwert einhalten wird.