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Auch 2009 ging die Holzernte zurück

13.07.2010 - (lid) – Im vergangenen Jahr wurden sieben Prozent weniger Holz geschlagen. Vor allem private Waldbesitzer hielten sich bei der Holznutzung zurück. Besonders begehrt ist Energieholz, die Nachfrage nach Stamm- und Industrieholz nahm ab.

Um satte 18 Prozent ging die Holzernte im Privatwald 2009 gegenüber dem Vorjahr zurück. Dies geht aus der aktuellen Forststatistik hervor, die das Bundesamt für Umwelt und das Bundesamt für Statistik herausgeben. Die markant geringeren Holzschläge hätten mit den seit Mitte 2008 sinkenden Holzpreisen zu tun, was bei den Waldbesitzern zu einer abwartenden Haltung führte. Die öffentlichen Forstbetriebe hielten hingegen ihre Holzproduktion auf Vorjahreshöhe, so dass die Holzernte gesamthaft um sieben Prozent auf 4,9 Millionen Kubikmeter gegenüber 2008 zurückging. In den letzten zehn Jahren wurde nur 2002 weniger Holz geschlagen.

Grosse Unterschiede gibt es bei der Nachfrage nach den einzelnen Holzsorten: Die Industrieholzernte brach um 23 Prozent ein, was mit einem reduzierten Holzbedarf der Holzwerktstoff- und Papierindustrie zu tun hat. Rückläufig ist zudem die Ernte von Stammholz. Einzig die Energieholzernte nahm um 11 Prozent zu, womit diese erstmals einen Anteil von über 30 Prozent erreichte.

 

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