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EU: Parlament legt Leitplanken für die künftige Agrarpolitik
12.07.2010 - (lid) – Das Europaparlament fordert eine faire Verteilung der Agrargelder für Landwirte in den neuen und alten EU-Ländern.
Das Parlament verlangte an einer Sitzung vom Donnerstag, 8. Juli, dass die künftige Bemessung der Agrargelder-Verteilung an objektive Kriterien gebunden sein müsse. Eine reine Ausrichtung an der Fläche sieht das Parlament als nicht angemessen an, schreibt Agra-Europe. Unterschiede in den Beihilfenniveaus sollen angeglichen und regionale Besonderheiten müssten berücksichtigt werden, heisst es weiter.
Direktzahlungen sollen auch weiterhin ausschliesslich aus dem EU-Haushalt bezahlt werden. Eine nationale Kofinanzierung der Direktzahlungen lehnt das Parlament ab, weil es Wettbewerbsverzerrungen befürchtet. Das EU-Parlament beschloss weiter, dass die Höhe des EU-Agrarhaushaltes auch über 2013 hinaus mindestens beibehalten werden soll.
