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SMP steht hinter neuer Milchprüfungsverordnung
08.07.2010 - (lid) – Die Schweizer Milchproduzenten (SMP) unterstützen die auf Anfang 2011 geplante neue Milchprüfungsverordnung (MiPV) des Bundes, da die einheitliche Milchprüfung ein wichtiger Qualitätspfeiler der Schweizer Milch sei.
Die Absicht, die Eigenverantwortung der Branche in der neuen MiPV zu stärken, begrüsst die SMP in einer Stellungnahme vom 8. Juli. Die SMP sei bereit, zusammen mit den Milchverarbeitern mehr Verantwortung zu übernehmen. Diese müsste aber in der Verordnung klar geregelt werden und auch der Bund müsse seine Verantwortung wahrnehmen. Dies beinhalte, dass die staatliche Finanzierung im bisherigen Umfang beibehalten werde, heisst es weiter. Einverstanden zeigt sich die SMP mit der vorgeschlagenen Erhöhung der Probenzahl auf zwei pro Monat sowie der Beibehaltung der Grenzwerte von Keimen und Zellen.
Ergänzend zur neuen Verordnung führt die SMP zurzeit Verhandlungen mit der Vereinigung der Milchindustrie (VMI) und der Fromarte über die Ausgestaltung der Qualitätsbezahlung der Milch ab 2011. So sollen für Milch, welche nicht den Anforderungen entspricht, die Preisabzüge erhöht werden. Demgegenüber soll für überdurchschnittliche Milch ein Bonus ausgezahlt werden.
Die SMP zeigt sich überzeugt davon, dass dank der neuen MiVP sowie der Qualitätsbezahlung die Milchqualität noch einmal verbessert und ein Swissnessbonus realisiert werden kann.
