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Der Mann wurde im Frühjahr 2009 in Grenznähe vom Zoll angehalten. Er hatte 60 Kilogramm Fleisch im Gepäck, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Da das Fleisch offensichtlich für den Handel bestimmt war, wurde ein zollrechtliches Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittler kamen zum Schluss, dass der Mann seit 2004 unter anderem rund 1,5 Tonnen Fleisch und 5,5 Tonnen Käse in die Schweiz geschmuggelt hatte. Damit entgingen dem Bund Einnahmen in der Höhe von 80'000 Franken.
Die Zollfahndung in Lugano hat nun den Verdächtigen sowie drei weitere Personen des Schmuggels angeschuldigt. Die vier müssen mit einer Nachzahlung der hinterzogenen Abgaben und mit empfindlichen Bussen rechnen.