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Die Stiftung Landschaftsschutz fordert einen Einzonungsstopp

07.07.2010 - (lid) – Gemeinden, die heute über überdimensionierte Bauzonen verfügen, sollen künftig kein weiteres Bauland einzonen dürfen. Dies fordert die Stiftung Landschaftschutz Schweiz (SL).

Die SL verlangt vom Bundesrat einen dringlichen Bundesbeschluss über die Raumplanung, worin ein Einzonungsstopp festgeschrieben wird. Anlass für diese Forderung ist die Studie „Raumplanung zwischen Vorgabe und Vollzug“ von Avenir Suisse. Diese kommt zum Schluss, dass knapp drei Viertel der Schweizer Gemeinden über zu grosse Bauzonen verfügen. Mehr noch: Laut Landschaftsschutz seien heute zahlreiche Gemeinden mit neuen Einzonungen beschäftigt. „Die Zersiedelung schreitet munter weiter, obwohl die heutigen Bauzonen noch für rund zwei Millionen Menschen genügen würden“, schreibt die SL in einer Medienmitteilung vom 7. Juli.

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