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Soja

Beim Einsatz von Gänsefussscharhacken ist ein Reihenabstand von 20-35 cm ideal.
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  • Langsame Jugendentwicklung und daher empflindlich auf Unkrautkonkurrenz.
  • Gefahr von Spätverunkrautung.
  • Chemisch: In der Regel Vorauflauf-Herbizide. Wirkungsspektrum im Nachauflauf weniger breit. Gegen Ausfallgetreide, Gräser und Hirsen spezielle Mittel bis spätestens vor dem Bilden der ersten Blütenknospen. Bandspritzung und Hacken möglich.
  • Mechanisch: Unkrautkuren vor der Saat, Hacken ab dem Zwei-Knoten-Stadium möglich. Reihenabstand mindestens 17 cm, ideal 20 bis 35 cm beim Einsatz von Gänsefussscharhacken. Verbessert Durchlüftung des Bodens und fördert Knöllchenbakterien. Striegeleinsatz möglich, aber riskant; im Vorauflauf nur möglich, wenn Soja genügend tief (3 - 4 cm) und regelmässig gesät ist.

Falls der Reihenabstand bei der Saat genügend gross gewählt und auf die Hackgeräte abgestimmt wurde, ist ein flaches Hacken im Nachauflauf möglich. Damit wird:

  • eine oberflächliche Kruste gebrochen
  • durch die Lockerung des Bodens die Sauerstoffversorgung der Knöllchenbakterien verbessert.

Sind geeignete Maschinen vorhanden, so kann folgendes Verfahren empfohlen werden:

  • Bandspritzung im Vorauflauf
  • Hacken im Nachauflauf

Reihenhackgerät

Nach dem Auflaufen der Soja gute Wirkung zwischen den Reihen, keine Wirkung in den Reihen

Das Scharhackgerät wird im Frühling am wirkungsvollsten eingesetzt.

Hackstriegel

Nur im Vorauflauf empfohlen, da sonst die Stengel umgedrückt werden und sich erst am 2. oder 3. Knoten wieder aufrichten (Ý Hülsen zu tief bei der Ernte!)

Mit dem Hackstriegel erreicht man im Frühherbst die beste Wirkung.

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