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Zwischenkulturen

Gründüngungen aus Gemengen nutzen die Vorteile verschiedener Pflanzenarten (hier im Bild Phacelia, Buchweizen und Alexandrinerklee).
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Allgemeines

Verschiedene Arten von Zwischenkulturen

Kategorie
Gründüngung
Zwischenfutter
Stickstofffixierung
Ziel
Verbesserung der physikalischen Boden-eigenschaften.
Versorgung des Bodens mit organischem Material.
Futterproduktion.
Reduktion der Grundwasser-belastung durch Nitrat.
Prinzip
Maximale Produktion von Trocken-substanz, die in den Boden eingearbeitet wird.
Verlängerung der Grünfütterung im Herbst, evtl. im Frühling.
Schnelle und starke N-Absorption im Herbst und anfangs Winter.
Grundsätze
  • evtl. N-Düngung
  • späte Feldräumung
  • evtl. mulchen nötig
  • Sorte mit hoher Produktion von organ. Substanz auswählen.
Nebeneffekte:
  • Hemmung der Nitrataus-waschung, falls keine oder wenig N-Düngung und Erntegut abgeführt.
  • Gründüngung durch Wurzeln.
  • keine N-Düngung
  • Erntegut abführen
  • Sorte mit hoher N-Absorption auswählen.

Vor- und Nachteile von Zwischenkulturen

Vorteile
Nachteile
  • Bodenbedeckung bietet Schutz gegen mechanische Einwirkung durch Regen (Rieseln, Aufschlagen, Erosion)
  • weitgehende Verhinderung der Nährstoffauswaschung (N-Fixierung)
  • erhöhte biologische Bodenaktivität durch Einarbeitung von organischer Substanz (Blätter, Stiele, Wurzeln)
  • erhöhter Bodenschutzindex für ÖLN
  • Fruchtfolgeeinschränkungen müssen beachtet werden
  • Wasserkonkurrenz
  • zusätzlicher Aufwand und Kosten
  • erhöhter Schädlings- und Kranhkeitsdruck möglich (Schnecken, Kohlhernie)
  • Bodenverdichtung bei Ernte unter feuchten Bedingungen
  • Stickstoffvorrat und -verfügbarkeit für Nachkultur ungewiss

Folgendes PDF bietet eine Übersicht der verschiedenen Gründüngungsarten und erhältlicher Saatgutmischungen sowie ihrer Eigenschaften.
Folgendes PDF bietet eine Übersicht der verschiedenen Zwischenfutterarten und erhältlicher Saatgutmischungen sowie ihrer Eigenschaften.
Fachteil

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