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Preiseinbruch beim Bankkalb


Brigitte Meier
(Image: zVg)

 

Marktkommentar vom 10. Februar 2012 (BauernZeitung)

Im Rückblick betrachtet verlief das Jahr 2011 für die Kälbermäster preislich mittelmässig bei einem Durchschnittspreis von Fr. 13.58 je kg Schlachtgewicht für QM-Kälber franko Schlachthof, das sind 11 Rp. mehr als 2010. Die Kälber konnten meist gebraucht werden, der Verkauf verlief gut. Die Inlandproduktion betrug 21’697 Tonnen verkaufsfertiges Kalbfleisch und steigerte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 1.1%. Die offiziellen Kalbfleischimporte lagen bei 325 t, das sind 100 t weniger als 2010.

Bis kurz vor Weihnachten waren die Kalbfleischlager für die Festtage gefüllt. Danach wurde mit den Kälberschlachtungen stark zurück gefahren. Das alljährliche Kälberspiel begann dieses Mal früher als üblich. Durch die abgeschwächten Verkäufe und der immer noch genügend grossen Angebote brachen die Kälberpreise schon vor Neujahr stark ein. Innert 6 Wochen sanken die Preise von Fr. 15.50 auf Fr. 13.30 je kg Schlachtgewicht franko Schlachthof. Gegenüber dem Vorjahr wurden im 2012 bereits 4% mehr geschlachtet.

Die massiven Preiseinbrüche im Januar sind bekannt, weshalb die Mäster versuchen ihre Kälber möglichst früh abzuliefern, um noch einen guten Preis zu erhalten. Als Folge gelangen viele leicht gedeckte Kälber auf den Markt. Noch immer werden Kälber mit teils ungenügender Qualität geliefert, doch der Preisdruck hat inzwischen nachgelassen. Für einen verbesserten Absatz sind von den Grossverteilern Verkaufsaktivitäten geplant. Während den nächsten zwei Wochen sollte noch gut geschlachtet werden. Meist während den Skiferien kommt es durch die abgeschwächte Nachfrage zu erneutem Preisdruck sowohl beim Kalb- wie auch beim übrigen Rindfleisch.

Brigitte Meier, Geschäftsführerin SKMV

Schlachtviehpreise

Teaser
Schweine
4.60
 
Ferkel
7.10
 
QM MT T3
8.10
 
QM VK A3
5.80
 
QM KV T3
12.70
 
Tränker
4.40
 
Lämmer
11.00
 

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