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Weko prüft Eiermarkt


 

Jean Ullmann

(Image: zVg)

Kommentar in der Bauernzeitung vom 21. Mai 2010

Jetzt, wo die höhere Eierproduktion Tatsache wird, ist die Gelegenheit gekommen, die überschüssigen Schweizer Eier für Eiprodukte zu verwenden und sie den Biscuit- und Teigwarenproduzenten anzubieten. Der kritische Punkt ist aber wie immer der Preis. Man muss nämlich wissen, dass die Biscuit- und Teigwarenhersteller nicht deshalb im Ausland Eier kaufen, weil sie in irgendeiner Form besser wären, sondern weil sie billiger sind.

2010 bekommen die Eierproduzenten 2 Mio Fr. (MEMGelder), um den Eiermarkt im Sommer zu entlasten. Die überschüssigen Schweizer Eier werden aufgeschlagen und zu Eimasse oder Eiprodukten (Eigelb oder Eiweiss) verarbeitet und in dieser Form den Lebensmittelherstellern verkauft. Nur werden die 2 Mio Fr. nicht reichen, dazu braucht es noch Geld aus der privaten Risikokasse der Abnehmer, angelegt während des Jahres durch die oft angeprangerten Kommissionen oder je nach Sicht intranspartenten oder transparenten Marktpreise. Aus der aktuellen Kükenstatistik geht hervor, dass die Schweizer Eierproduktion in diesen Tagen leicht gedrosselt wurde. Viel zuviel Eier zu produzieren, ist für alle ein Verlustgeschäft.

Wenn diese MEM-Gelder gemäss dem von Bundesrat Hansruedi Merz vorgeschlagenem Konsolidierungsprogramm schon nächstes Jahr vollständig gestrichen werden sollten, so ist das schwerlich nachvollziehbar, da wir Eierproduzenten genau jetzt die ebenfalls vom Bundesrat geforderte Mehrproduktion erfüllen. Wir brauchten also diese Gelder jetzt und auch im nächsten Jahr dringendst.

Am 19. März sendete 10vor10 einen Beitrag unter dem Titel «Faule Absprachen im Eierhandel». Angeprangert wurden die Zahlungen der Futter- und Junghennenlieferanten an einen Eierabnehmer. Danach untersuchte die Weko erneut den Eiermarkt, weil Verdacht auf Verstösse gegen das Kartellgesetz aufkam. Eierproduzenten erhielten von der Weko einen Fragekatalog über die Wettbewerbsverhältnisse im Eierhandel. Eierproduzenten sollen die Fragfen und ehrlich beantworten. Völlige Transparenz führt nie in eine Sackgasse.

Jean Ullmann, GalloSuisse

Schlachtviehpreise

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Schweine
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Ferkel
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QM MT T3
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Tränker
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Lämmer
10.60
 

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