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Leichte Besserung in Sicht


 

Hans Rüssli, SBV
(Bild: zVg)

 

Kommentar in der Bauernzeitung vom 29. Mai 2009

Die Milchproduktion war im März um 0,9 % tiefer als im Vorjahresmonat. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres sank die Milchproduktion gegenüber dem ersten Quartal 2008 um 1,3%. Gegenüber dem 1. Quartal 2007 sind es aber immer noch 4,4% mehr Milch. Im März 2009 lag der Fettgehalt der Milch um 1,5% höher als vor Jahresfrist.

Die Käseproduktion sank im ersten Quartal des laufenden Jahres um 5,3% auf 40 841 t. Leider sank im gleichen Zeitraum der Käseexport um fast 8%. Laut vorläufigen Zahlen stieg der Käseimport um rund 6% an.

Die Auswirkungen der Preisanpassungen bei bei den verschiedenen Sortenkäse (zum Beispiel Emmentaler 1 Fr. je kg tieferer Richtpreis) sind zurzeit noch offen, denn die neuen Käsepreise sind noch nicht wirksam an der Verkaufsfront. Die steigenden Käseimporte (vor allem Weich- und Halbhartkäse) sorgen für einen harten Konkurrenzkampf an der Verkaufsfront. Nutzniesser dieses Preiskampfes sind alle Käse-Konsumenten.

Magermilchpulver wurde von Januar bis April 16 484 t produziert, das sind 41% mehr als in der gleichen Vorjahresperiode. Bis jetzt wurden rund 300 t Vollmilchpulver mit Exportbeihilfe bereit gestellt. Im Juni sollen 3000 t Vollmilchpulver exportiert werden.

Die Bauern bluten dafür, indem sie 1 Rp. je kg Milch in den Milchstützungsfonds zahlen. Von April bis Juni liefern sie 26 Mio kg Milch, die zu Weltmarktpreisen als Vollmilchpulver exportiert wird. Bis und mit Mai wurde für die so verwendete Milch 22 bis 25 Rp. je kg bezahlt. Aber es gibt auch hoffnungsvolle Signale. Ab Juni soll es 40 Rp. je kg verpulverte Milch geben. Zudem wurde das neue Floralp-Butterplakat beim «Swiss Poster Award» mit dem 3. Rang ausgezeichnet.

Hans Rüssli, SBV

Schlachtviehpreise

Teaser
Schweine
3.80
 
Ferkel
5.00
 
QM MT T3
7.90
 
QM VK A3
5.50
 
QM KV T3
12.30
 
Tränker
4.50
 
Lämmer
10.60
 

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