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IP-SUISSE bestimmt ab sofort die Höhe der Labelprämie
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Fritz Rothen, IP-Suisse
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Kommentar in der BauernZeitung vom 23. Januar 2009
Die Labelprämie für Jager wurde bis anhin von der Schweinebörse festgelegt. Neu bestimmt die IP-SUISSE die Höhe der Prämie.
Seit März 2008 haben jeweils die Schweinebörsen Wil und Sursee sowohl die Marktpreise für Jager wie auch die IP-SUISSE Prämie bestimmt. Leider konnten in der Vergangenheit nicht allen Labelproduzenten die gleich hohen Prämien ausbezahlt werden. Einzelne Händler bezahlten z. B. in der Ostschweiz Fr. 9.– pro Ferkel, während Züchter in der Zentralschweiz zum Teil nur Fr. 8.– pro Ferkel erhalten haben. Zudem wurde immer wieder versucht, die Preisdifferenz zwischen QM- und Labelpreisen möglichst tief zu halten, obwohl im letzten Jahr gesamtschweizerisch nie zu viele Labelferkel produziert wurden. Deshalb hat sich die IP-SUISSE entschieden, dass neu die Geschäftsstelle IP-SUISSE--und nicht mehr die Schweinebörse-, die Labelprämie festlegt. Ab sofort gilt eine Prämie von Fr. 10.– pro Ferkel. Sollte es der Markt es erfordern, wird die IP-SUISSE mit Labelzüchter, Mäster und Händler eine Telefonkonferenz einberufen und die Labelprämie neu festlegen.
Dass die Händler den Mästern 12 Franken verlangen, obwohl den Züchtern nur 10 Franken bezahlt wird, ist ungerechtfertigt. Regionale Ungleichgewichte sind zukünftig unter den Händlern auszugleichen. Die dem Mastbetrieb verrechnete Labelprämie ist vollumfänglich dem Zuchtbetrieb zu vergüten. Den Fonds, welche einzelne Händler bis jetzt aufgebaut haben, um allfällige überschüssige Labeljager bei QM-Mästern zu platzieren und den Züchtern die Labelprämie zu bezahlen, ist zu wenig transparent. Die Gefahr ist viel zu gross, dass das Geld irgendwo versickert und die Produktion künstlich verteuert wird. Gemeinsam ist diese Problem zu lösen und damit die Labelproduktion zu stärken.
F. Rothen, Geschäftsführer IP- SUISSE
