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Das Heu schlägt um 2 Fr. je 100 kg auf


 

Hans Rüssli

(Image: zVg)

Kommentar in der Bauernzeitung vom 11. Dezember 2009

Der Richtpreis für bodengetrocknetes Heu lose ab Stock steigt um 2 Fr. je 100 kg auf 22 Fr. Die Gründe für den Aufschlag sind das nicht so grosse Angebot und weil die angebotene Qualität aus Deutschland weniger gut ist als in den Vorjahren. Der Zoll für Importheu beträgt unverändert 2 Fr. je 100 kg. Der 100-kg-Richtpreis für Stroh. gepresst in Kleinballen beträgt 17 Fr. ab Hof. Geliefert kosten 100 kg Stroh in Kleinballen ab 27 Fr., in Grossballen 21 bis 23 Fr. je 100 kg franko Hof, abhängig von gelieferter Menge, Qualität und Lage des Käuferbetriebes.

Es hat genügend Heu, anderes Raufutter und Stroh im Angebot. Das stellte der Schweizerische Rauhfutterverband (SRV) kürzlich an seiner Winterversammlung fest. Das Angebot an belüftetem Heu ist jedoch je nach Region und Qualität unterschiedlich. Der Saison entsprechend reservieren die Tierhalter belüftetes Heu zuerst für ihre eigenen Tiere. Ein allfälliges Überangebot an inländischem belüftetem Heu kommt erfahrungsgemäss erst im Frühjahr auf den Markt.

Als Alternative wird Import-Luzerne in Grossballen angeboten. Dieses Futter kostet franko Hof ab 42 Fr. je 100 kg und bis 46 Fr., abhängig von gelieferter Menge, Qualität und Lage des Käuferbetriebes. Belüftetes Inlandheu ist laut dem SRV-Präsidenten teurer, der Preis liege zwischen 43 bis 47 Fr. franko Hof. Auch dieser Preis sei abhängig von der Menge, der Qualität des Futters und der Transportidistanz. In der Regel werden Grossballen geliefert, Lieferungen in Kleinballen sind teurer.

Importheu ist günstiger, jedoch wegen der ausgiebigen Regenfälle im Sommer später geschnitten und damit nährstoffärmer als in den Vorjahren. Bodengetrocknetes Heu, meistens in Grossballen, ist franko Hof für 32 bis 36 Franken zu haben, für Kleinballen gelten Preise von 35 bis 40 Fr. Es ist die Pflicht des Käufers, unmittelbar beim Empfang der Ware die Qualität zu prüfen. Noch vor dem Ablad sind einzelne Stoh- oder Heuballen zu öffnen, um zu kontrollieren, ob die gelieferte Qualität der Bestellung entspricht. Vor dem Ablad kann im schlimmsten Fall noch die Annahme ungenügender Ware verweigert werden, nach dem Ablad wird dies schwierig.

Stroh bleibt gefragt, jedoch ist zum Glück das Angebot im nahen Ausland auch reichlich. Das Angebot von inländischem Stroh wird infolge des Rückgangs des Getreideanbaus von Jahr für Jahr geringer. Entsprechend steigen die Strohimporte ständig an. Reichlich sind getrocknete Maiswürfel und Siloballen mit Mais-, Gras- sowie Zuckerrübenschnitzel zu kaufen.

Hans Rüssli, SBV

 

Schlachtviehpreise

Teaser
Schweine
3.80
 
Ferkel
5.00
 
QM MT T3
7.90
 
QM VK A3
5.50
 
QM KV T3
12.30
 
Tränker
4.50
 
Lämmer
10.60
 

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