Praxis TIPP
Handwerkskunst im Alpenland fördern
„LandHand“ ist ein „Interreg IV Projekt“, welches mit gemeinsamen Partnern aus Deutschland, Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz entwickelt wird. Durch die Vernetzung von LandHandWerkstätten möchte man altes Handwerk im Alpenland stärken. Mit dem Ziel: Das Wissen und die traditionellen Techniken grenzübergreifend zu fördern und zu vernetzen. Wie wird das gemacht? Das Projekt, welches noch bis ins Jahr 2011 läuft, baut auf drei Pfeilern auf: Information, Bildung und Qualifizierung.
Information: Wo, wer, was
Auf einer LandHandKarte sind Orte, Beteiligte und Produkte aufgeführt. Das erleichtert den Informationsaustausch, stärkt das Selbstbewusstsein und fördert den Bekanntheitsgrad. Die Karte und wichtige Informationen sind auf www.landhand.org (ab Juli 2010) aufgeschaltet.
Aus- und Weiterbildung
Zum Start des Projektes gab es eine Informationsveranstaltung für Interessierte in Sargans, rund 70 interessierte Personen kamen und stellten ihre Produkte vor. Das Grundlagenmodul (obligatorische Ausbildung) wurde am 27./28. April 2010 durchgeführt. Weitere Ausbildungsmodule folgen am 1./2. September 2010 (in Deutschland) und am 4./5. November 2010 (in Salez). Genaue Angaben zu Themen und Ort gibt es auf der Website
Qualität und Qualitätssicherung
In jedem Land gibt es so genannte QualitätsbegleiterInnen. Sie stammen aus den Bereichen Handwerk, Kunst und Tourismus. Die QualitätsbegleiterInnen wirken beratend und besuchen die LandHandBetriebe jährlich einmal.
Auskunft zum Projekt
Die drei Ansprechpersonen für die Schweiz (siehe unten) sind mit der Entwicklung des Projektes LandHand sehr zufrieden. Rund 50 Interessierte haben das Grundlagenmodul besucht und für die weiteren Module hoffen die Initiantinnen auf zahlreiche Anmeldungen.


Ursula Gubser

Beratungsadressen